10 Tipps für eine Top Facebook CTR bei Anzeigen

Durchschnittliche Facebook Anzeigen CTR

Meine durchschnittliche Facebook Kampagnen CTR

Tatsächlicher Facebook-Anzeigen CPC

Tatsächlicher Facebook-Anzeigen CPC

Nachdem ich heute festgestellt habe, dass ich bei einer Facebook-Kampagne bei einem meiner Kunden mal wieder eine Top-Klickrate (0,586%) bei einem CPC von 4 cent habe, nehme ich das zum Anlass endlich mal wieder hier was zu schreiben.

Wenn ich Facebook-Kampagnen starte, dann vor allem, um Umsatz zu generieren. Fans kann man zwar auch generieren. Aber Umsatz ist immer noch das zentrale Ziel.

Im Allgemeinen Durchschnitt liegen die Klickraten bei 0,023%:

Durchschnittliche Facebook CTR (Klickrate)

Das muss aber keineswegs sein. Wenn man ein paar Tipps beachtet, sollten sie gleich besser werden.

Facebook Anzeigen-Tipp 1: Wording, Wording, Wording, …

Achtet darauf, dass die Wortwahl mit dem Bild zusammenspielt. Der Platz ist zwar knapp, aber das Bild “spricht” auch. Wenn eure kleine “Geschichte” überzeugt, ist die Anzeigen interessant und wird geklickt.

Facebook Anzeigen-Tipp 2: Bilder, Bilder, Bilder, …

Das Bild ist ein ganz entscheidendes Element. Denkt dran, dass die Nutzer eigentlich gar keine Lust haben irgendwelche Anzeigen anzusehen, sondern sich viel mehr um ihre eigenen, privaten Angelegenheiten kümmern wollen. Ihr müsst mit dem Bild die Aufmerksamkeit auf euch ziehen. Wechselt die Bilder etwa 1x pro Woche - außer die Anzeige rockt immer noch wie verrückt.

Facebook Anzeigen-Tipp 3: Tracking der einzelnen Anzeigen

Hinterlegt für jede eurer Anzeigen Tracking-URLs, damit ihr wisst, wie sich die Conversionrate einer Anzeige verhält.

Facebook Anzeigen-Tipp 4: Split-Tests

Erstellt eine Anzeige mit dem gleichen Text und Bild ruhig mehrfach, jedoch mit unterschiedlichen Zielgruppenausrichtungen. Das Alter ist einer der häufigsten und wichtigsten Faktoren - muss er aber nicht.

Facebook Anzeigen-Tipp 5: Das kleine Budgets-Problem

Facebook erlaubt zwar sehr kleine Budgets, aber zu kleine Budgets machen einfach keinen Sinn. Wenn ihr valide Daten haben wollt, dann muss da auch ordentlich Traffic drüber laufen.
Wenn euer Budget klein ist, gebt lieber für kurze Zeit mehr Gas, als langsam verteilt immer nur ein bisschen. Für die Performance-Messung spielen so viele Faktoren eine Rolle (Wetter, Uhrzeit, etc.) , dass bei einem zu kleine Budget, die Daten verwischt werden. Wenn ständig das Tagesbudget erreicht wird, dann habt ihr an dem einen Tag für die eine Anzeige vielleicht mehr Abend-Traffic gehabt und an dem anderen mehr Morgen-Traffic usw.

Facebook Anzeigen-Tipp 6: Keine Logos

Vermeide “langweilige” Bilder wie Logos. Und nein, das Firmenlogo muss nicht in das winzige Anzeigenbild gepresst werden.

Facebook Anzeigen-Tipp 7: Externe Landingpage oder Fan-Page?

Ich persönlich bevorzuge externe Landingpages. Wenn die Landingpage optimiert ist und eine gute Conversionrate hat, ist der Kunde wesentlich näher am Kauf dran.
Natürlich kann man auch versuchen erst Fans zu generieren und diese dann später zu monetarisieren, aber das muss man erst schaffen. Auf dem Weg geht viel verloren.

Facebook Anzeigen-Tipp 8: Die Häufigkeit-Metrik

Jede Anzeige hat die Häufigkeit-Metrik, die darstellt, wie oft ein Nutzer eine Anzeige bereits gesehen hat. Steigt der Wert über 10, macht es Sinn, die Anzeige auszutauschen, da sie sich langsam abnutzt.
Normalerweise sollte das auch in den  Klickraten sichtbar sein.

Facebook Anzeigen-Tipp 9: Hohe Gebote

Scheut euch nicht vor hohen CPC-Geboten. Versucht eher am obereren Limit zu bleiben. Das Facebook-System ist zwar ein wenig merkwürdig in dieser Hinsicht, aber kombiniert mit guten Klickraten kann man so sehr geringe, effektive CPC bekommen.

Facebook Anzeigen-Tipp 10: Anzeigen-Threshold

Performance Marketing über Facebook Ads bedeutet vor allem Optimierung von Anzeigen. D.h. aber auch, dass ihr mit der Kampagne irgendeinen CPL bzw. CPO erfüllen müsst. Daher sollten schlecht funktionierende Anzeigen natürlich auch deaktiviert werden. Damit das genau zum richtigen Zeitpunkt passiert, solltet ihr einen Budget-Threshold berechnen. Dafür nehmt ihr die beste Conversionrate, die für den Kanal realistisch ist als Rechengrundlage her. Dann rechnet ihr vom Ziel-CPO/CPL zurück. Damit wisst ihr wie viel Budget ihr für eine bestimmte Anzahl an Conversions braucht. Nun müsst ihr (je nach Conversion-Art) festlegen, wie viele Conversions ihr mindestens sehen wollt, um den Kanal beurteilen zu können. Daraus lässt sich dann das Threshold-Budget berechnen. Somit seid ihr sicher, dass ihr nicht zu früh und nicht zu spät eine Anzeige deaktiviert.

Kommentarfunktion ist deaktiviert