SEO-Stammtisch Nürnberg

15. Januar 2013

Der erste SEO-Stammtisch Nürnberg fand am 29.10.2009 statt. Inzwischen sind wir sogar beim 12. SEO-Stammtisch angekommen! Das ist bereits eine ganze Weile her. Und man mag es kaum glauben - wir haben unser Jubiläum nicht richtig gefeiert.

Die Events wurden bisher über XING organisiert - eine echte Anlaufstelle gab es nicht.

SEO Woman hat mich beim letzten X-Mas SEO Stammtisch der diesmal unter dem Dach “Betrunken Gutes Tun” lief darauf angesprochen und bemängelt, dass es keine Info-Seite (außerhalb von XING) gibt auf der über die nächsten Stammtische informiert wird.

Deshalb haben wir uns im Team gedacht: Warum erstellen wir nicht gleich eine Seite, bei der SEO’s aus Nürnberg und Umgebung alle finden, was es zum SEO Nürnberg zu finden gibt: Events für SEO’s aus Nürnberg, Grundwissen für jeden SEO der Nürnberg besucht, Infos zum Suchverhalten der Nembercher und naja, was uns in Zukunft sonst noch so einfällt.

Nachtrag: Man findet jetzt einen Chart mit den Teilnehmerzahlen zum SEO Stammtisch Nürnberg seit 2009. ;)

Schlechte Server-Performance = Conversionrate-Killer

5. Dezember 2012

Nachdem ein Kunde mit Server-Problemen zu tun hatte, hab ich mal ein bisschen nach dem Thema Server-Performance und Varnish-Caching recherchiert.

Kritisch war das Ganze, da aufgrund der Performance-Schwierigkeiten die Conversionrate in den Keller ging. Und zwar dramatisch.

Nur mal so als Hintergrund-Info:
Bei Amazon bedeuten 100ms bessere Ladezeiten 1% mehr Umsatz - bei Google hatte der Sprung von 0,4 Sekunden Ladezeit auf 0,9 Sekunden ganze 20% weniger Umsatz ausgemacht. Krass!

Eine interessante Kombination ist Ngnix und Varnsh - sie ist offensichtlich unsagbar schnell.
Das spannende ist, dass es auch mit komplexen System wie Typo3 oder Magento funktioniert.

Hier drei spannende Artikel:

Und hier ein Auszug aus den Daten des Tests:

Document Path:          /t3/
Document Length:        9435 bytes

Concurrency Level:      200
Time taken for tests:   0.983 seconds
Complete requests:      10000
Failed requests:        0
Write errors:           0
Total transferred:      97526218 bytes
HTML transferred:       94411864 bytes
Requests per second: 10172.62 [#/sec] (mean)
Time per request:       19.661 [ms] (mean)
Time per request:       0.098 [ms] (mean, across all concurrent requests)
Transfer rate:          96884.48 [Kbytes/sec] received

Connection Times (ms)
              min  mean[+/-sd] median   max
Connect:        1    3   1.8      2      14
Processing:     5   14  14.8     14     395
Waiting:        2   12  14.7     12     392
Total:          9   17  14.6     16     398

Percentage of the requests served within a certain time (ms)
  50%     16
  66%     16
  75%     17
  80%     19
  90%     21
  95%     23
  98%     25
  99%     27
 100%    398 (longest request)

Und so war die Server-Architektur:

Server-Architektur

Facebook Social Media Erfolgsmessung & KPIs

17. Oktober 2012

Der in diesem Artikel beschriebene Ansatz von SocialBench um Tool-basiert Social Media KPIs zu messen ist für mich ein erster guter Ansatz, aber immer noch nicht zufriedenstellend.

Mit dem Tool werden folgende Social Media KPIs gemessen:

  • Fans
  • Wie viele Sprechen darüber
  • Aktivität
  • Wachstum
  • Interaktionen
  • Antwortrate / -zeit
  • Beiträge

Das ist ja alles ganz nett und kann helfen.

Aber eine sehr zentrale Frage wird noch nicht geklärt:

Welche Wert haben diese KPIs an sich? Bietet das Tool bzw. diese KPIs irgend einen messbaren Bezug zum Umsatz? Möglicherweise den Einfluss auf die Customer Journey bis zum Kauf?
Nein, leider nicht. Denn das ist eine leider nach wie vor sehr schwer zu beantwortende Frage. Und so lange diese nicht sauber geklärt werden kann, halte ich das Ganze nur als Krücke, bis sich hierfür eine Lösung gefunden wurde.

Wenn man Interaktionen auf Faceb0ok in ein Customer Journey Tool (das auch Umsätze erfasst) direkt einfließen lassen könnte, könnte man endliche wichtige Fragen wie diese hier beantworten:

  • Wie viel zukünftiger Umsatz ist eine Interaktion beispielsweise innerhalb von 24h wert?
  • Wie viel Einfluss hatte ein Post auf den Umsatz eines Kunden?
  • Wie sieht die Kosten/Nutzen Relation aus zwischen Fangewinnung und Umsatz aus?
  • Usw.

Sorry, aber, so lange diese Fragen nicht sauber beantwortet werden können, darf man nicht von KPIs sprechen.
Bestenfalls von Metriken. Denn KPIs müssen Reaktionen auf Grund von Veränderungen der KPIs ermöglichen und zumindest irgendeinen messbaren Bezug zum Umsatz erlauben.
Woher soll denn sonst ein Manager wissen, ob er mehr Budget für das Thema bereitstellen darf oder nicht?

10 Tipps für eine Top Facebook CTR bei Anzeigen

9. Oktober 2012

Durchschnittliche Facebook Anzeigen CTR

Meine durchschnittliche Facebook Kampagnen CTR

Tatsächlicher Facebook-Anzeigen CPC

Tatsächlicher Facebook-Anzeigen CPC

Nachdem ich heute festgestellt habe, dass ich bei einer Facebook-Kampagne bei einem meiner Kunden mal wieder eine Top-Klickrate (0,586%) bei einem CPC von 4 cent habe, nehme ich das zum Anlass endlich mal wieder hier was zu schreiben.

Wenn ich Facebook-Kampagnen starte, dann vor allem, um Umsatz zu generieren. Fans kann man zwar auch generieren. Aber Umsatz ist immer noch das zentrale Ziel.

Im Allgemeinen Durchschnitt liegen die Klickraten bei 0,023%:

Durchschnittliche Facebook CTR (Klickrate)

Das muss aber keineswegs sein. Wenn man ein paar Tipps beachtet, sollten sie gleich besser werden.

Facebook Anzeigen-Tipp 1: Wording, Wording, Wording, …

Achtet darauf, dass die Wortwahl mit dem Bild zusammenspielt. Der Platz ist zwar knapp, aber das Bild “spricht” auch. Wenn eure kleine “Geschichte” überzeugt, ist die Anzeigen interessant und wird geklickt.

Facebook Anzeigen-Tipp 2: Bilder, Bilder, Bilder, …

Das Bild ist ein ganz entscheidendes Element. Denkt dran, dass die Nutzer eigentlich gar keine Lust haben irgendwelche Anzeigen anzusehen, sondern sich viel mehr um ihre eigenen, privaten Angelegenheiten kümmern wollen. Ihr müsst mit dem Bild die Aufmerksamkeit auf euch ziehen. Wechselt die Bilder etwa 1x pro Woche - außer die Anzeige rockt immer noch wie verrückt.

Facebook Anzeigen-Tipp 3: Tracking der einzelnen Anzeigen

Hinterlegt für jede eurer Anzeigen Tracking-URLs, damit ihr wisst, wie sich die Conversionrate einer Anzeige verhält.

Facebook Anzeigen-Tipp 4: Split-Tests

Erstellt eine Anzeige mit dem gleichen Text und Bild ruhig mehrfach, jedoch mit unterschiedlichen Zielgruppenausrichtungen. Das Alter ist einer der häufigsten und wichtigsten Faktoren - muss er aber nicht.

Facebook Anzeigen-Tipp 5: Das kleine Budgets-Problem

Facebook erlaubt zwar sehr kleine Budgets, aber zu kleine Budgets machen einfach keinen Sinn. Wenn ihr valide Daten haben wollt, dann muss da auch ordentlich Traffic drüber laufen.
Wenn euer Budget klein ist, gebt lieber für kurze Zeit mehr Gas, als langsam verteilt immer nur ein bisschen. Für die Performance-Messung spielen so viele Faktoren eine Rolle (Wetter, Uhrzeit, etc.) , dass bei einem zu kleine Budget, die Daten verwischt werden. Wenn ständig das Tagesbudget erreicht wird, dann habt ihr an dem einen Tag für die eine Anzeige vielleicht mehr Abend-Traffic gehabt und an dem anderen mehr Morgen-Traffic usw.

Facebook Anzeigen-Tipp 6: Keine Logos

Vermeide “langweilige” Bilder wie Logos. Und nein, das Firmenlogo muss nicht in das winzige Anzeigenbild gepresst werden.

Facebook Anzeigen-Tipp 7: Externe Landingpage oder Fan-Page?

Ich persönlich bevorzuge externe Landingpages. Wenn die Landingpage optimiert ist und eine gute Conversionrate hat, ist der Kunde wesentlich näher am Kauf dran.
Natürlich kann man auch versuchen erst Fans zu generieren und diese dann später zu monetarisieren, aber das muss man erst schaffen. Auf dem Weg geht viel verloren.

Facebook Anzeigen-Tipp 8: Die Häufigkeit-Metrik

Jede Anzeige hat die Häufigkeit-Metrik, die darstellt, wie oft ein Nutzer eine Anzeige bereits gesehen hat. Steigt der Wert über 10, macht es Sinn, die Anzeige auszutauschen, da sie sich langsam abnutzt.
Normalerweise sollte das auch in den  Klickraten sichtbar sein.

Facebook Anzeigen-Tipp 9: Hohe Gebote

Scheut euch nicht vor hohen CPC-Geboten. Versucht eher am obereren Limit zu bleiben. Das Facebook-System ist zwar ein wenig merkwürdig in dieser Hinsicht, aber kombiniert mit guten Klickraten kann man so sehr geringe, effektive CPC bekommen.

Facebook Anzeigen-Tipp 10: Anzeigen-Threshold

Performance Marketing über Facebook Ads bedeutet vor allem Optimierung von Anzeigen. D.h. aber auch, dass ihr mit der Kampagne irgendeinen CPL bzw. CPO erfüllen müsst. Daher sollten schlecht funktionierende Anzeigen natürlich auch deaktiviert werden. Damit das genau zum richtigen Zeitpunkt passiert, solltet ihr einen Budget-Threshold berechnen. Dafür nehmt ihr die beste Conversionrate, die für den Kanal realistisch ist als Rechengrundlage her. Dann rechnet ihr vom Ziel-CPO/CPL zurück. Damit wisst ihr wie viel Budget ihr für eine bestimmte Anzahl an Conversions braucht. Nun müsst ihr (je nach Conversion-Art) festlegen, wie viele Conversions ihr mindestens sehen wollt, um den Kanal beurteilen zu können. Daraus lässt sich dann das Threshold-Budget berechnen. Somit seid ihr sicher, dass ihr nicht zu früh und nicht zu spät eine Anzeige deaktiviert.

SEO Longtail KPI Vortrag & Campixx 2011 Recap

15. März 2011

Mein Vortrag über SEO Longtail KPI’s

Update (01/2012):
Wow, inzwischen haben über 1.000 Leute meinen Vortrag runtergeladen. Obwohl eine Registrierung hierfür notwendig ist. Ich dachte  nicht, dass so viel Interesse an diesem Thema besteht. Schreibt gerne Kommentare drunter, was euch noch gerne ergänzend interessieren würde.

SEO Campixx 2011 Recap

Die SEO Campixx 2011 war mal wieder ein voller Erfolg. Danke an Marco & sein Team für die Organisation!

Recaps gibt es dieses Jahr sehr viel. Faszinierend finde ich ja, dass sie sich aufgrund der Workshop-Vielfalt dennoch stark unterscheiden.
Tatsächlich ist das auch nicht verwunderlich. Es gab an jedem Tag 5 Slots à 12 Vorträge. D.h. 10 Slots x 12 Vorträge = 120 Möglichkeiten
Ich würde auch sagen, dass sämtlichen Themengebiete abgedeckt wurden.

Mein persönlicher Vortragsplan sah so aus:

Samstag, 12.03.2011:

10:30-11:15 Uhr: Clickfraud 101 - Blackhat ist für Scriptkiddies, mit Fabian “Cyb” Brüssel
11:45-12:15 Uhr: Duplicate Content Erkennung auf Google Art, mit Valentin Petzer
12:15-12:30 Uhr: Vom 404-Mogli zum SEO Tarzan, der weiß an welcher Liane er sich festhalten kann (SEO Personalaufbau), mit Patrick Klingberg
14:00-14:45 Uhr: Heiß begehrt, schwer zu kriegen: Uni Backlinks, mit Maximilian Hitzler
15:15-16:00 Uhr: Aufbau eigener Linknetzwerke, mit Thomas Zeithaml
16:30-17:15 Uhr: LandingPage SEO für Single Landing Pages, mit Karl Kratz

Sonntag, 13.03.2011:

Bis 11:00 Uhr: Warm-Up Phase :-)
11:15-12:00 Uhr: Brand Link Building? Oder lieber SEO mit Facebook & Twitter?, mit Christoph Cemper
13:30-14:45 Uhr:
SEO Longtail KPIs - Performancemessung auch ohne Ranktracking, mit Lucian Katzbach (Mein Vortrag)
14:45-15:30 Uhr: SEO Tracking mit Google Analytics, mit Dr. Christoph Gummersbach
16:00-16:45 Uhr: Die Linkanfrage - Psychologie im Leben und Linkaufbau, mit Sasa Ebach

Am Sonntag morgen habe ich noch einen kleinen Spaziergang durch Köpenik gemacht. Eigentlich ein echt nettes Städtchen. Aber absolut tote Hose am Sonntag. Nicht mal ein Bäcker hatte offen.

Ein paar Impressionen von der Campixx, vom echt schönen PentaHotel und von meinem Spaziergang in Köpenik:

SEO Longtail VisualisierungKöpenikKöpenikKöpenikKöpenikKöpenikKöpenikKöpenikBand United FourBand United FourBand United FourBand United FourPentaHotelPentaHotelPentaHotelTrommel auf der SEO CampixxTrommel auf der SEO CampixxTrommel auf der SEO CampixxTrommel auf der SEO CampixxPentaHotelPentaHotelPentaHotelSonnenaufgang im Flugzeug

Nachdem es inzwischen so viele Recaps gibt, will ich zumindest einen Vortrag zusammen fassen, zu dem ich bisher kein Recap gesehen habe:

Duplicate Content Erkennung auf Google Art, mit Valentin Petzer:

  • Google nutzt primär zur DC Erkennung den Simhash Algorythmus, der mehrere Featuresets vergleicht.
  • Jedes Featureset hat ein eigenes Bit
  • Ein Featureset könnte beispielsweise ein Wort sein
  • Ähnliche oder gleiche Featuresets bekommen den gleichen (nahe beieinanderliegenden) Hashwert
  • Stopword-Gewichtung könnte ebenfalls eine Rolle spielen
  • Problem des Simhash-Algos (alleine): Kann mit unterschiedlichen langen, aber ähnlichen Texten nicht richtig umgehen;
  • 75% Precision-Recall-Rate

Weiterführende Links zum Thema Duplicate Content & Simhash:

Vorträge nach Thema:

Linkbuilding:

SEO-Tool, Tracking & Co:

Technische Themen:

SEO Business-Themen:

SEO-Strategien & Bilder-SEO, Google Places & Co:

Sonstige Themen:

Brandaktuelles, neues SEO-Feature: Canonical-Link-Attribut

13. Februar 2009

Die großen Suchmaschinen Google, Live und Yahoo! haben gestern das neue “canonical url tag” als Funktionalität angekündigt, mit dem sich selbst ersteller doppelter Content einfach SEO-gerecht kennzeichnen lässt.
Dies dürfte eine der wichtigsten Neuerungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) in letzter Zeit sein.

Anwendungsbeispiel: Druckseiten

Wie funktioniert es?

Der Link-Tag wird in den Header eingebunden und sagt der Suchmaschinen, dass diese Seite eigentlich eine Duplicate Content der im Link-Tag angegebenen Seite ist.

<link rel="canonical" href="http://www.ideenkrieger.de/online-marketing">

Das ist einer 301-Weiterleitung recht ähnlich, mit folgenden Unterschieden:

  • Eine 301-Weiterleitung leitet den gesamten Traffic weiter (der Suchmaschine und der menschlichen Personen) - ein canonical-Link wirkt sich ausschließlich auf die Suchmaschinen aus
  • Eine 301-Weiterleitung ist nach wie vor ein wesentlich stärkeres Signal. Denn die Suchmaschinen werden sicherlich zusätzlich mit dem Mißbrauch bzw. mit flascher Anwendung des Tags umgehen müssen. Bei einer 301-Redirection ist das nicht der Fall.
  • Domainübergreifend Weiterleitungen sind mit einem Canonical-Link nicht möglich; da bleibt nach wie vor die 301-Redirection das bevorzugte Mittel.

Wann kann das Tag verwendet werden?

  1. Um der Suchmaschine zu sagen, welche der Seiten sie in den Index einbinden oder ausschließen soll.
  2. Um der Suchmaschine zu sagen, für welche Seite Sie die Ranking-Faktoren gelten lassen soll.
  3. Um der Suchmaschinen zu sagen, welche Seite im Such-Index (SERPs) angezeigt werden soll.

Zu guter letzt noch ein paar Zitate, der Suchmaschinen selbst:

Einige Kommentare von Google:

Is rel=”canonical” a hint or a directive?
It’s a hint that we honor strongly. We’ll take your preference into account, in conjunction with other signals, when calculating the most relevant page to display in search results.

Can I use a relative path to specify the canonical, such as <link rel=”canonical” href=”product.php?item=swedish-fish” />?
Yes, relative paths are recognized as expected with the <link> tag. Also, if you include a <base> link in your document, relative paths will resolve according to the base URL.

Is it okay if the canonical is not an exact duplicate of the content?
We allow slight differences, e.g., in the sort order of a table of products. We also recognize that we may crawl the canonical and the duplicate pages at different points in time, so we may occasionally see different versions of your content. All of that is okay with us.

What if the rel=”canonical” returns a 404?
We’ll continue to index your content and use a heuristic to find a canonical, but we recommend that you specify existent URLs as canonicals.

What if the rel=”canonical” hasn’t yet been indexed?
Like all public content on the web, we strive to discover and crawl a designated canonical URL quickly. As soon as we index it, we’ll immediately reconsider the rel=”canonical” hint.

Can rel=”canonical” be a redirect?
Yes, you can specify a URL that redirects as a canonical URL. Google will then process the redirect as usual and try to index it.

What if I have contradictory rel=”canonical” designations?
Our algorithm is lenient: We can follow canonical chains, but we strongly recommend that you update links to point to a single canonical page to ensure optimal canonicalization results.

von Yahoo!:

• The URL paths in the <link> tag can be absolute or relative, though we recommend using absolute paths to avoid any chance of errors.

• A <link> tag can only point to a canonical URL form within the same domain and not across domains. For example, a tag on http://test.example.com can point to a URL on http://www.example.com but not on http://yahoo.com or any other domain.

• The <link> tag will be treated similarly to a 301 redirect, in terms of transferring link references and other effects to the canonical form of the page.

• We will use the tag information as provided, but we’ll also use algorithmic mechanisms to avoid situations where we think the tag was not used as intended. For example, if the canonical form is non-existent, returns an error or a 404, or if the content on the source and target was substantially distinct and unique, the canonical link may be considered erroneous and deferred.

• The tag is transitive. That is, if URL A marks B as canonical, and B marks C as canonical, we’ll treat C as canonical for both A and B, though we will break infinite chains and other issues.

und von Live/MSN:

  • This tag will be interpreted as a hint by Live Search, not as a command. We’ll evaluate this in the context of all the other information we know about the website and try and make the best determination of the canonical URL. This will help us handle any potential implementation errors or abuse of this tag.
  • You can use relative or absolute URLs in the “href” attribute of the link tag.
  • The page and the URL in the “href” attribute must be on the same domain. For example, if the page is found on “http://mysite.com/default.aspx”, and the ”href” attribute in the link tag points to “http://mysite2.com”, the tag will be invalid and ignored.
    • However, the “href” attribute can point to a different subdomain. For example, if the page is found on “http://mysite.com/default.aspx” and the “href” attribute in the link tag points to “http://www.mysite.com”, the tag will be considered valid.
  • Live Search expects to implement support for this feature sometime in the near future.

Vielen Dank an Randfish von SEOmoz für diesen guten SEO-Artikel (Originalartikel auf englisch).

Einige Gedanken zu Landing-Pages

6. Dezember 2007

Oft unterschätzt wird die Bedeutung von Landing-Pages. Ob nun Produkte verkauft werden soll, eine Dienstleistung angeboten wird oder ein Newsletter abboniert werden soll, das Produkt will richtig beworben und verkauft werden. Grade im Rahmen von Suchmaschinenwerbung sind Landing-Pages ein effektives Mittel um zu guten Abschlußraten zu kommen.

Einige Gedanken dazu:

  • Landing Pages sollten ein klares Ziel haben und auch nur auf dieses Ziel ausgerichtet sein.
  • Weitere Angebote und Produkte, insbesondere Links zu anderen Seiten sind zu vermeiden, Sie lenken den Interessenten nur unnötig ab.
  • Als erstes sollten Sie den potentiellen Kunden emotional ansprechen, diser muss ein Verlangen danach haben dieses Produkt zu besitzen.
  • Handfeste Argumente sollten nicht fehlen, es gibt Kunden die sich weniger emotional erreichen lassen, sondern mit Argumenten überzeugt werden müssen. Außerdem wollen auch viele Kunden die emotional von dem Produkt überzeugt sind Argumente sehen um sich letztlich selber davon überzeugen zu können das Sie das Produkt brauchen und es sein Geld Wert ist.
  • Den Kunden davon überzeugen, dass er es mit einem guten Angebot zu tun hat. Z.B. durch einen Frühbucherrabbat oder durch Angebote nach dem Motto “3 zum Preis von 2″.
  • Seriös seien! Grade Erstkunden haben immer Vorbehalte bei Bestellungen im Web. Weisen Sie deutlich auf die Sicherheit (SSL), den Datenschutz und die Kosten (Versandkosten) hin. Dies kann zum Beispiel durch Links gelöst werden bei denen sich per Mouseover eine zusätzliche Info öffnet - aber mit einem abgetrennten Teaserartigen Bereich. Auf keinen Fall sollte der Kunde von der Landing-Page weggeführt werden um diese Informationen zu erlangen.
  • Um den Kunden letztlich die Bestellung durchführen zu lassen sollten man ihn dazu auffordern. Beispielsweise durch einen gut sichtbaren Button “Jetzt bestellen” oder durch eine Aufforderung das Bestellformular auszufüllen. Eine Handlungsaufforderung ist extrem wichtig.

Zum Abschluß sei noch gesagt das es für viele Kampagnen einen großen Fehler darstellt, den Kunden einfach auf die Startseite einer Website zu schicken. Zumindest auf die spezielle Produktseite sollte die Werbung führen. Im Idealfall aber auf eine Landing-Page, weil der Kunde dann durch andere Produkte oder die ganze Website-Navigation nicht von dem abgelenkt wird was er tun soll.

Sourceforge PHP-Projektesammlung

20. November 2007

Das FLP-Projekt (Flaimo’s little package) ist eigentlich eine Sammlung von hilfreichen Klassen.

Aktuell beinhaltet es folgende Klassen:

  • iCalendar
  • i18n (internationalization)
  • vCard
  • Cache
  • RSS Builder
  • Atom Builder
  • Reload Preventer
  • Tocker (eine SMS/E-Mail Shoutbox/Gästebuch)
  • Thumbnail
  • Und ein paar weitere…

Die i18n Klasse und die ICalendar Klasse könnte irgendwann vielleicht noch ganz hilfreich sein.

IE-Bug - umflossene Bilder werden nicht angezeigt

26. Juni 2007

Und wieder hat der Internet Explorer mit einem seiner unzählbaren Bugs zugeschlagen.

Nach einiger Zeit anstrengender Suche, konnte das seltsame Phänomen gelöst werden:
Vom Text umflossene Bilder werden in bestimmten Fällen vom IE nicht angezeigt. Der Platz wird aber frei gelassen - so als ob an der Stelle ein transparentes Bild wäre.
Die Bilder sind per CSS mit “float: left;” oder “float: right” bzw. per IMG-Parameter align=”left” oder align=”right” so positioniert, dass der Text sie umfließt.

Des Rätsels Lösung war folgende:
Wenn der DIV-Container, in dem die Bilder liegen per CSS als “position: relative;” definiert wurde, dann tritt dieser Fehler auf.
Also musste die position-Definition aus dem CSS entfernt werden, und schon wurde alle Bilder wieder korrekt angezeigt.

Mal wieder hat der Top-Browser Internet Explorer mit seiner absoluten Fehlerfreiheit zugeschlagen. Ein Hoch auf die Erfinder des Browsers!

Hervorragendes Desktop Sharing-Tool für Support

20. Juni 2007

TeamViewer ist ein hervorrangendes Tool für Desktop-Sharing - z.B. um Support bei einem Kunden zu leisten.

Das besondere daran ist, dass man sich um mögliche Firewalls keine Sorgen machen muss. Außerdem muss die Software nicht installiert werden, sondern einfach nur heruntergeladen und aufgerufen werden.
Auch um die Sicherheit muss man sich keine Sorgen machen:
Es wird automatisch ein Passwort beim Kunden generiert, mit dem man sich dann einloggen kann.
Für jeden der Support gibt - sehr empfehlenswert!